Ein selbstbewusstes Lächeln ist keine Illusion

Dr. med. dent. Rena Eicher – Master of Science Implantologie und Master of Science in Biological Dentistry – behandelt die Patienten in ihrer Praxis in den Colonnanden nach neuesten Standards und auf höchstem Niveau. In HANSEstyle erzählt die Zahnärztin über Errungenschaften in der Zahnmedizin, wie wichtig Prophylaxe ist und ob sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt.

Dr. Rena Eicher über …

 Dr. med. dent. Rena Eicher Im Harz geboren sowie aufgewachsen und zur Schule gegangen zog es Rena Eicher nach dem Abitur für ein Jahr nach Paris. Es folgte das Studium der Zahnmedizin in Hamburg. Die Zahnärztin besuchte zahlreiche internationale Fortbildungen und befindet sich stets auf dem Stand neuester und modernster Behandlungsmöglichkeiten und -techniken in der Zahnmedizin. In ihrer Freizeit liest Dr. Eicher gerne, schwimmt, bildhauert ein bisschen, fährt ein bisschen Rennrad und kocht mit Vorliebe mediterrane Küche.
Dr. med. dent. Rena Eicher
Im Harz geboren sowie aufgewachsen und zur Schule gegangen zog es Rena Eicher nach dem Abitur für ein Jahr nach Paris.
Es folgte das Studium der Zahnmedizin in Hamburg. Die Zahnärztin besuchte zahlreiche internationale Fortbildungen und befindet sich stets auf dem Stand neuester und modernster Behandlungsmöglichkeiten und -techniken in der Zahnmedizin. In ihrer Freizeit liest Dr. Eicher gerne, schwimmt, bildhauert ein bisschen, fährt ein bisschen Rennrad und kocht mit Vorliebe mediterrane Küche.
Foto: Corinna Nogat

… moderne Behandlungsmethoden

Dr. Clifford J. Ruddel und Prof. Syngcuk Kim aus Amerika sind Koryphäen auf dem Gebiet der Endodontologie. Bei ihnen absolviere ich seit Jahren Fortbildungen und lerne immer wieder neue Methoden oder neue Geräte kennen. Auf ihre Arbeit verlasse ich mich. So arbeite ich z. B. seit 1999 mit dem Mikroskop bei Wurzelbehandlungen. Durch das Mikroskop kann man ganz genau in den Zahn hineinschauen und die einzelnen Kanäle aufbereiten. Nur so lassen sich zusätzliche Kanäle auffinden, die sonst übersehen werden und zum endodontischen Misserfolg führen würden. Das ist eine zeitintensive und aufwendige Arbeit, aber nur so ist der Zahn auf Dauer zu erhalten; auch die Wurzelfüllung wird dreidimensional unter dem Mikroskop durchgeführt.

… den richtigen Umgang mit Angstpatienten

Manche Patienten möchten gar nicht wissen, was gemacht wird. Andere wiederum wollen jeden einzelnen Schritt erklärt bekommen, vor allem während der Behandlung. Wichtig ist, sich auf jeden Patienten individuell einzustellen. Es ist elementar zu Beginn herauszufinden, welche Behandlung der Patient erwartet. Es könnte z. B. eine komplette Sanierung nötig sein, doch der Patient möchte nur das “Nötigste” gemacht bekommen. Daher ist es ratsam, dem Patienten niemals die eigene Meinung aufzuoktroyieren, sondern herauszufinden, was er genau will. Dann kann man gemeinsam mit ihm einen Plan erstellen und diesen Schritt für Schritt umsetzen. Sich bei jedem Patient – vor allem bei Angstpatienten – Zeit zu nehmen ist ebenfalls enorm wichtig und Ruhe auszuströmen und Sicherheit auszustrahlen sind sowieso ein Muss.

… Tipps für eine optimale Zahnpflege

Häusliche Pflege ist das A und O, – d. h. tägliche Zahnreinigung, am besten mit einer Ultraschallzahnbürste sowie mit Zahnseide bzw. Zahnzwischenraumbürste und Mundspülungen. Das hilft bei der Keimreduktion. Gesunde Ernährung (wenig Zucker) ist ebenfalls wichtig für die Prophylaxe. Viel Wasser trinken hilft bei Mundtrockenheit, da sie die Selbstreinigungswirkung des Speichels beeinträchtigt. Eine Röntgenkontrolle sollte alle drei bis vier Jahre durchgeführt werden, um eventuelle kleine kariöse Defekte und Zufallsbefunde aufzufinden und rechtzeitig behandeln zu können. Die Untersuchungsintervalle hängen vom Zustand der Zähne des jeweiligen Patienten ab. Patienten mit Implantaten sollten alle drei Monate zur professionellen Zahnreinigung kommen. Da die Immunabwehr nicht gegeben ist, muss bei Infektionen sofort reagiert werden. Bei Patienten mit kariösen Zähnen oder defekten Kronen nehme ich oft eine Totalsanierung vor, danach ist eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate zu empfehlen.

… die größsten Errungenschaften in der Zahnmedizin

Es gibt zum Glück mehrere Errungenschaften zu verzeichnen. Als erstes ist das digitale Röntgen zu erwähnen. Es ist strahlenreduziert und zudem recht zeitsparend. Durch einen hochsensiblen Sensor wird das Bild direkt auf den Monitor übertragen. Zum anderen ist es möglich defekte Substanz schonend zu entfernen und zu versorgen. Heute kann geklebt werden, durch die sogenannte “adhäsive” Befestigung. Man braucht keinen mechanischen Halt mehr. Früher musste man z. B. bei Goldfüllungen ein Kästchen in den Zahn präparieren und gesunde Zahnsubstanz opfern, um eine Retention für das Inlay zu schaffen. Dass verloren gegangene Zähne durch Implantate ersetzt werden können, ist natürlich auch ein Verdienst der Zahnmedizin. Nicht zu vergessen ist die Prophylaxe, durch sie lassen sich kariöse Defekte vermeiden. In Zukunft werden mehr Prophylaxe-Mitarbeiter gebraucht als Zahnärzte.

… Zahnzusatzversicherungen

Wenn ein Patient “durchsaniert” ist, dann lohnt sie sich nicht. Hat ein Patient vor, eine Restauration machen zu lassen, dann empfehle ich eine Zahnzusatzversicherung. Man muss jedoch darauf achten, dass Leistungen wie Prophylaxe, Implantate, Endodontie und Inlays dabei sind. Es gibt günstige Zahnzusatzversicherung für 9,90 € o. ä.; diese haben selten die genannten Leistungen mit inbegriffen. Darauf sollte man unbedingt achten. Die Versicherung muss rechtzeitig abgeschlossen werden.